Die Internationale Organisation für Migration (IOM) ist die führende zwischenstaatliche Organisation, die sich für eine menschenwürdige und geordnete Migration zum Wohle aller einsetzt. Sie ist in über 100 Ländern vertreten und unterstützt 174 Mitgliedsstaaten bei der Verbesserung des Migrationsmanagements. Im Jahr 2019 unterstützte IOM 30 Millionen Menschen, darunter 23 Millionen Menschen auf der Flucht (intern Vertriebene, Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete) und 7 Millionen Menschen in den Aufnahmegesellschaften.

IOM setzt sich für eine menschenwürdige und geordnete Migration zum Wohle aller ein. Sie tut dies, indem sie Regierungen und Migrantinnen und Migranten mit Dienstleistungen unterstützt und berät.

IOM trägt zu einem geordneten und humanen Migrationsmanagement bei, fördert die internationale Zusammenarbeit bei Migrationsfragen, hilft bei der Suche nach praktischen Lösungen für Migrationsprobleme und leistet humanitäre Hilfe für Migrantinnen und Migranten in Not, seien es Geflüchtete, Vertriebene oder andere entwurzelte Menschen.

Die IOM-Verfassung erkennt ausdrücklich den Zusammenhang zwischen Migration und wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklung sowie das Recht auf Freizügigkeit an.

IOM arbeitet in den vier Hauptbereichen des Migrationsmanagements: Migration und Entwicklung, Förderung der Migration, Regulierung von Migration und Bekämpfung von erzwungener Migration. Zu den bereichsübergreifenden Aktivitäten gehören die Förderung des internationalen Migrationsrechts, die politische Diskussion und Beratung, der Schutz der Rechte von Migrantinnen und Migranten, Gesundheit und Migration, sowie die geschlechtsspezifische Dimension von Migration.

IOM arbeitet eng mit staatlichen, zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Partnern zusammen.